Wie Hibiskus Minze Tee von innen heraus wirkt
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Meine Oma hat immer gesagt, wenn ein Getränk dich zweimal glücklich macht, einmal wenn du daran riechst und einmal wenn du die Tasse leer hast, dann bleib dabei. Hibiskus Minze Tee ist genau so ein Getränk.
Aber abseits vom Geruch und Geschmack passiert da noch etwas. Etwas, das man nicht sofort sieht, aber mit der Zeit spürt. Wer einmal versteht, was dieser Tee im Körper macht, trinkt ihn nicht mehr nur wegen des Aromas, sondern weil es einfach Sinn ergibt.
Was steckt in der Tasse
Chai Nagri’s Hibiskus Minze Tee besteht aus drei Zutaten: Hibiskusblüten, Minze und Darjeeling Grüntee. Gerade die dritte Zutat ist es, die diesen Tee von anderen Hibiskus-Minze-Mischungen unterscheidet. Darjeeling Grüntee bringt eine leichte, blumige Note in den Geschmack und enthält Pflanzenstoffe, die die meisten Kräutertees einfach nicht haben.
Hibiskus sorgt für die Farbe dieses tiefen, fast weinroten Rot und für den säuerlich-fruchtigen Geschmack, der einen wach werden lässt. Minze kühlt alles ab und macht jeden Schluck frisch und sauber. Der Darjeeling Grüntee hält alles zusammen und gibt dem Tee eine ruhige, ausgleichende Qualität, die man eher fühlt als schmeckt.
Drei Zutaten. Nichts Überflüssiges. Nichts Künstliches.
Was er im Körper macht
Verdauung — hier spürst du ihn zuerst
Minze wirkt schnell. Sie entspannt die Muskulatur entlang des Verdauungstrakts, was dazu führt, dass Nahrung leichter und angenehmer weitertransportiert wird. Wer nach dem Essen oft mit Blähungen, einem schweren Gefühl im Bauch oder Völlegefühl zu kämpfen hat, hat Minze genau das an.
Hibiskus unterstützt das auf seine eigene Art. Er wirkt mild harntreibend, hilft den Nieren bei der Filter Arbeit und unterstützt den Körper dabei, überschüssiges Wasser loszuwerden. Zusammen bringen die beiden das gesamte Verdauungssystem in Bewegung.
Eine Tasse nach dem Abendessen ist oft wirksamer als alles, was man sonst so greift.
Blutdruck — langsam aber merklich
Das ist wahrscheinlich der am besten untersuchte Vorteil von Hibiskus Tee überhaupt. Die Anthocyane im Hibiskus dieselben Farbstoffe, die für das Rot verantwortlich sind, entspannen laut mehreren Studien die Gefäßwände. Wenn die Blutgefäße sich entspannen, fließt das Blut mit weniger Widerstand und das Herz muss weniger arbeiten.
Das passiert nicht über Nacht. Aber wer bei leicht erhöhtem Blutdruck regelmäßig Hibiskus Tee trinkt, merkt nach einigen Wochen einen Unterschied. Es ist eine von diesen stillen Wirkungen, die man erst bemerkt, wenn man eine Weile dabei geblieben ist.
Antioxidantien — der Punkt, den die meisten unterschätzen
Freie Radikale sind instabile Moleküle, die der Körper bei Stress, schlechtem Schlaf, Umwelteinflüssen und ganz normalem Leben produziert. Mit der Zeit schädigen sie Zellen. Antioxidantien fangen sie ab, bevor das passiert.
Hibiskus steckt voller Vitamin C und Polyphenole. Minze bringt Rosmarinsäure mit. Darjeeling Grüntee liefert Catechine zu den am meisten erforschten Pflanzenstoffen überhaupt. Wer diesen Tee täglich trinkt, versorgt seinen Körper gleichmäßig mit allen dreien. Das macht auf Dauer einen echten Unterschied.
Der Kopf — der Vorteil, über den kaum jemand spricht
Darjeeling Grüntee enthält L-Theanin. Das ist eine natürliche Aminosäure, die für geistige Ruhe sorgt, ohne müde zu werden. Kein Sedativum, kein Einschlafen auf dem Sofa, einfach weniger von diesem leisem Hintergrundrauschen, das an einem stressigen Tag immer mitläuft.
Minze verstärkt das noch. Sie lindert Spannungskopfschmerzen und reduziert die geistige Erschöpfung. Die meisten Menschen berichten, dass sie nach einer Tasse klarer denken und sich weniger angespannt fühlen. Nicht wegen einer einzelnen dramatischen Wirkung, sondern weil die Kombination einfach runterholt.
Richtig zubereiten
Warm ist dieser Tee wärmend und beruhigend. Kalt ist er ehrlich gesagt eines der besten selbstgemachten Getränke, die man sich vorstellen kann: leuchtendes Rot, fruchtig-sauer, minzig und dabei richtig erfrischend.
Für die Zubereitung einen bis zwei Teelöffel pro Tasse nehmen und fünf bis sieben Minuten in heißem Wasser ziehen lassen. Länger ziehen lassen macht ihn bitter. Für Eistee etwas stärker aufbrühen, abkühlen lassen und über Eis geben. Zitrone und Honig passen sehr gut dazu.
Eine bis zwei Tassen täglich reichen völlig. Mehr hilft hier nicht mehr. Regelmäßigkeit schon.
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